Aufbau der MyCoRe-Beispielanwendung „DocPortal“

Um die Funktionen des MyCoRe-Kernes zu zeigen und zu testen wurde eine Beispielanwendung basierend auf dem MyCoRe-Framework entwickelt. Sie soll dem Anwender eine voll funktionsfähige Anwendung in die Hand geben, die eine Vielzahl von MyCoRe-Komponenten nutzt und deren Arbeitsweise klar werden lässt. Um die Beispielanwendung, von der Community „DocPortal“ getauft, gleichzeitig sinnvoll einsetzten zu können, wurde als Beispielszenario ein Dokumenten-Server gewählt, wie er bei vielen potentiellen Nutzern zur Anwendung kommt. Damit kann DocPortal auch als Framework verstanden werden, mit dem gerade Einsteiger alles an die Hand bekommen um eine erste eigene Anwendung zur Verwaltung digitaler Medien zu realisieren.

Mit DocPortal laden Sie sich zwei Dinge herunter: Ein Framework für ein MyCoRe-basiertes Dokumenten-Management-System und das DocPortal-Modul. Für eine Nachnutzung von DocPortal ist es auch möglich weitere eigene Module zu erstellen. Diese gestatten eine flexible Konfiguration auf einem Zielsystem bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer gleichartiger Anwendungen auf diesem System. Beispielsweise wollen Sie einen Dissertations-Server neben einem Server für eine Bildsammlung und einem allgemeinen Dokumenten-Server auf dem selben System laufen lassen. Alle drei basieren auf einem gemeinsamen Anwendungskern und nutzen große Teile wie Datenmodell oder Editormasken davon gemeinsam. Jeweils spezifische Angaben werden dann im Modul ausgelagert. Die möglichen Szenarien verdeutlicht die folgende Grafik.

MyCoRe-Schichtenmodell
Abbildung: MyCoRe-Architektur

Die hier beschriebene Beispielanwendung DocPortal wird von der Community mit dem jeweils aktuellen Codestand auch zum Schmöckern und Testen bereitgestellt.